Gibt es einen Himmel?
Ein Leben danach?
Oder nur das Leben jetzt?
“Der Mensch lebt sein Leben als wäre es eine Generalprobe für das nächste, richtige, Leben.“
Herrmann Scherer
Woher stammt die Idee für die Zeichung?
Die Idee für die Zeichnung „How was it in heaven?“ ist entstanden, als ich 2022 im Herbst bei Tobi Beck zu „Der Weltuntergang fällt aus Tour“ war.
Tobi stellte an diesem Abend viele Fragen und erzählte Geschichten, die mich haben nachdenklich werden lassen. Aber die eine blieb im Gedächtnis, weil sie mich zutiefst erschüttert.
„Was wäre, wenn du am Ende deines Lebens die Himmelsleiter hochkletterst, an die Himmelstür klopfst und denkst: ‚Hach, endlich geschafft! Das schwere Leben ist vorbei, und jetzt geht’s ins Paradies.‘ Während du diesen Gedanken nachhängst, öffnet sich die Tür, und eine Stimme fragt: ‚Na, wie war es im Himmel?‘“
Tobias BeckFür mich persönlich bedeutet das, mal zu hinterfragen, was wäre, wenn das der Himmel ist? Dann sollte es doch auch so schön sein, dass es sich anfühlt wie der Himmel?
Ich arbeite jeden Tag daran, dass sich Dinge in meinem Leben ändern. Es gab viele, viele Montage in meinem Leben, an denen ich am liebsten nicht aufgestanden wäre, weil ich da einfach nicht hin wollte. Ich bin aber hingegangen – ebenso die Woche darauf auch und die darauf.
Bis vor zwei Jahren war meine Devise: „Zähne zusammenbeißen und durchziehen“ – egal, wie schlimm sich das angefühlt hat.
Zähne zusammenbeißen - machte mich unglücklich
Und weil das so ist, habe ich begonnen, mich noch tiefer mit mir auseinanderzusetzen und den Fokus auf das zu legen, was mir wirklich Freude bereitet.
Anfangs fiel es mir sehr schwer, überhaupt Dinge zu finden, die mir Freude bereiteten – ich wusste es einfach nicht mehr. Ich habe es Schritt für Schritt herausgefunden, was ich gerne mache. Rückblickend war es sehr deutlich, was ich gerne mache.
“You can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards.”
Steve JobsEin Beispiel ist meine wundervolle Samtcoach. Das Sofa war aus meiner WG-Zeit, und ich beschloss, es in 40 Stunden Arbeit neu zu beziehen. Diese vier Tage erfüllten mich so mit Freude.
Ich arbeite jeden Tag daran, mehr das Leben zu haben was ich mir wünsche und das bedarf oft einer tiefen Innenschau. Manchmal möchte ich auch nicht hinschauen, weil da etwas schmerzhaftes ist, aber ich habe es schon oft ausprobiert um zu wissen, dass es sich lohnt. Es lohnt sich alles anzuschauen um mich frei von meinen innerlichen Einschränkungen zu machen. Schmerz und Angst waren stetige Begleiter in meinem Leben, aber leider keine guten Berater.
„Was vorstellbar ist, ist auch machbar.”
Albert EinsteinJetzt arbeite ich daran, dass meine Einschränkungen kleiner werden und meine Vorstellungskraft größer.
Buchempfehlung meinerseits.
Gelesen habe ich es im Februar 2020, als ich begann über meine berufliche Zukunft nachzudenken und feststellte, dass mein Leben nach Veränderung schreit.

Seite 38 aus dem Buch
Ich empfehle dieses Buch, weil es mich begeistert und mir weitergeholfen hat. Ich verdiene damit kein Geld, sondern trage es in die Welt, damit es möglichst viele Menschen lesen.
